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VGZ stuft die digitale Datenerfassung von TWB als vorbildliche Praxis ein.

Im März 2026 bezeichnete die Krankenkasse VGZ die digitale Patientenaufnahme und Anamnese von Thuiszorg West-Brabant (TWB) als Gute Übung.

Indem Klienten ihre Anamnese digital im Voraus vorbereiten können, erhalten die Gemeindeschwestern während des Hausbesuchs einen schnelleren Überblick über den Unterstützungsbedarf. Dadurch gewinnen die Klienten mehr Kontrolle über ihre eigene Versorgung, und der Verwaltungsaufwand sinkt. VGZ stellt diesen Ansatz nun anderen Gesundheitsorganisationen als inspirierendes Beispiel für gute, bezahlbare und zukunftssichere Pflege vor.

„Die Digitalisierung des Pflegeprozesses kann den Druck auf Gemeindekrankenpfleger verringern. Darüber hinaus ermöglicht die digitale Selbsteinschätzung den Gemeindekrankenpflegern einen früheren Einblick in den Unterstützungsbedarf, sodass die angemessene Versorgung schneller bereitgestellt werden kann“, sagt Marika Verbeek, Senior Innovation Manager bei VGZ.

Forschung bestätigt Effekt
Studien belegen, dass die überarbeitete Patientenaufnahme tatsächlich positive Auswirkungen auf die Praxis hat. Gemeindeschwestern verbringen zu Beginn der Betreuung 60 % weniger Zeit mit Verwaltungsaufgaben. Darüber hinaus gewährleistet die digitale Arbeitsweise eine einheitliche und strukturierte Berichterstattung. Dadurch verringern sich unerwünschte Abweichungen in der Praxis.

Mehr Raum für das Gespräch mit dem Kunden
In der ambulanten Pflege beginnt eine angemessene Betreuung mit einem guten Gespräch. Klienten bereiten sich digital auf das Erstgespräch vor. Dadurch können die Pflegekräfte während des Hausbesuchs schneller zu diesem ausführlichen Gespräch übergehen. Dies spart zusätzlich 37 % Zeit. Gleichzeitig erhalten sie ein besseres Verständnis dafür, was jemand benötigt, um so lange wie möglich selbstständig leben zu können.

„Da Gemeindeschwestern weniger Zeit mit Verwaltungsaufgaben verbringen, werden Kapazitäten in der Gemeindepflege freigesetzt und die Versorgung bleibt auch in Zeiten steigender Nachfrage zugänglich“, so Pflegedirektorin Wendy Doggen. „Dadurch konnte TWB sofort 5,5 Vollzeitstellen einsparen. Gleichzeitig haben die Fachkräfte mehr Zeit für die Patienten, was die Arbeitszufriedenheit erhöht. Diese Arbeitsweise trägt somit direkt zu unserem Ziel bei, das Gesundheitswesen zukunftssicher zu gestalten und ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.“

Gemeinsam entwickeln für eine bessere Versorgung
TWB entwickelte die digitale Aufnahme und Anamnese gemeinsam mit Startzorg und in enger Zusammenarbeit mit Gemeindeschwestern. Dadurch ist dieser Ansatz optimal auf die tägliche Arbeit der Gesundheitsfachkräfte und die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt. Durch die frühzeitige Einbindung der Fachkräfte trägt diese Innovation nicht nur zu einer zukunftsfähigen Versorgung bei, sondern auch zu höherer Arbeitszufriedenheit und einem attraktiven Arbeitgeberimage.

Meer weten?
Sehen Sie sich die Umsetzung dieser bewährten Vorgehensweise auf der VGZ-Website.